Hier finden Sie uns

Anke und Uwe Degener
Morkener Str. 18
50181 Bedburg

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

02272401164 02272401164

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Kali´s Babys und Ihre traurige Geschichte

Paul McCurtney und seine Geschwister die wir die vier Wings genannt haben.

 

Hallo Welt,

es fällt uns unfassbar schwer in Worte zu fassen, wie böse uns das Schicksal diesmal mittspielt. Aber um es verarbeiten zu können, tun uns diese Zeilen einfach seelisch gut und helfen die Trauer zu verarbeiten.



Sonntagnacht den 22 April 2018  brachte unsere Kali das erste Baby zur Welt, vom lösen des Schleimpfropfen bis zur Geburt verging eine lange Zeit, für uns zu lange und wir dachten schon: ob das gut geht.

Kali hatte eine mega schwere Geburt und ihre Muttergefühle schwanden dahin als das zweite Baby kam. Sie war so durch einander das sie ihrem zweiten Baby die Haut aufgebissen hat.

Da ich meine Tiere kenne, wusste ich da kommen noch zwei oder drei Babys. Vor Müdigkeit habe ich eine Zeitlang die Augen zu gemacht und schreckte plötzlich hoch, warum auch immer.

Es war alles still und Mama Kali schien entspannt. Da lag ein Baby tot mitten in den Tüchern. Das war der erste Schock und uns war klar: die anderen Babys werden nicht mehr von selbst auf die Welt kommen. Also machten wir uns auf den Weg in die Notfallklinik.

Aber was wir dann in dieser Notfallklinik erlebten, kann ich gar nicht auf Papier bringen. Nur kurz der Versuch: wir kamen mit drei Notfällen, erklärten die Situation und mussten dann mit den nur 12 Stunden alten Babys und der Mutter volle 1,5 Std. warten bis wir an die Reihe kamen. Gott sei Dank hatte ich sicherheitshalber Kitten Milch vorbereitet so dass ich die beiden Kleinen füttern konnte.

Als wir endlich in das Arztzimmer gerufen wurden, waren alle Fenster zum Lüften aufgerissen, super Idee, wenn man 12 Stunden alte Babys untersuchen soll. Die Fenster wurden auf Ansprache dann wenigstens geschlossen.



Es wurde dann nach laaanger Zeit per Röntgen festgestellt das noch zwei Babys im Mutterleib waren. Laut Ultraschall war eines leider tot, ein Baby zeigte noch Herzschlag. Man teilte uns mit, dass ein Kaiserschnitt gemacht werden müsse und das Gebärmutter Entfernung die Katze die Milchproduktion einstellen würde. Kastrieren wollten wir Kali sowieso, eine solche Geburt wollten wir ihr nicht noch einmal zumuten. Aber Uwe fragte dann, ob es nicht sinnvoll sei die Gebärmutter zu erhalten, damit Kali die Babys selber stillen kann. Wir würden Kali dann später von unserem Tierarzt kastrieren lassen. Prompt wurde uns mehr oder weniger unterstellt, dass wir bösen Züchter bloß die Kitten haben wollen (geht ja nur um Geld) und das wir Kali nicht kastrieren lassen wollen, damit sie später wieder Kitten haben kann. Nach einer Weile hat man dann verstanden, dass wir Kali wirklich kastrieren wollen. Da nach Auskunft einer kompetenteren Ärztin es keine Rolle spielt ob die Gebärmutter entfernt wird oder nicht, die Milchproduktion wird so und so eingestellt, haben wir uns eh für die sofortige Kastration entschieden.

Da ein Kaiserschnitt und die Nachversorgung dauern, sollten wir nach Hause fahren und dann gegen 01:00 Uhr morgens wieder in der Klinik erscheinen. Als Anke fragte, ob wir die Milch dalassen sollen, damit die Babys gefüttert werden können (die Verletzung des zweiten Babys war so stark, dass sie behandelt und geklammert werden musste, daher entschlossen wir uns, die Kleinen bei der Mama zu lassen) wurde uns Großkotzig mitgeteilt, das sei nicht nötig, man werde vor und nach der OP die Kleinen bei der Mutter ansetzen damit sie satt sind.

Ein Kaiserschnitt wurde bei Kali durchgeführt, man teilte uns später nur mit, dass das Kleine eine halbe Stunde später verstorben sei.

Die Kleinen schrien bei Abholung vor Hunger, man hatte sie nicht bei der Mutter trinken lassen und natürlich hatten wir jetzt keine Milch mehr dabei. Traurig wenn vollmundige Versprechen zu Lasten der schwachen nicht eingehalten werden. Bis wir endlich zu Hause waren und die Kleinen füttern konnten waren volle 5 Stunden vergangen, für Babys eine Ewigkeit!

Wenigstens ging es Kali wieder besser und sie konnte sich um Ihre beiden Kleinen kümmern. Leider war die geklammerte Verletzung des einen Babys für die kleine Maus doch zu schwerwiegend. Heute um 13:20 Uhr hat Sie leider den Kampf verloren.

Von 5 kleinen Rockers ist jetzt nur noch eines Übrig Was wir fühlen kann man nicht beschreiben, aber eines ist gewiss, wir werden erstmal viel kürzertreten und uns was die Zucht angeht erst einmal zurückziehen. Wir werden trauern, unser Tiere genießen und zur Ruhe kommen.

Natürlich fragen wir uns jetzt, haben wir alles versucht? Zu wenig? Zu viel? Was hätte man noch tun können? Wer uns und speziell Anke kennt, weiß das wir die Schuld immer bei uns suchen.

Wir bedankenken uns von Herzen bei euch allen und speziell  unseren engsten Freunden und Bekannten für Ihren Rat, Unterstützung und Beistand, immer mit an unserer Seite <3



Danke euch allen



Ich werde mir sicherlich nicht nehmen lassen zu dokumentieren was aus unserem Einzelrocker / Minirocker wird. Hoffentlich wird er groß und stark für fünf!!!!!

 

Ein Jahr Später... 2019

 

April 2019 Abschluss- Kurzgeschichte um das Schicksal von Kali´s Babys The Wings.

 

Happy Birthday unserem Rocker Paulchen bleib immer gesund und munter und mach allen dein Lebenlang nur Freude so wie du sie uns jeden Tag, jede Stunde gemacht hast und uns immer zum lächeln gebracht hast? Es kommt uns so vor als sei es gestern gewesen, niemals werden wir dich und alles drumherum vergessen? Ein Jahr Kampf um etwas Gerechtigkeit hat Früchte getragen! Urteil... Vergleich... teil Zugeständnis ohne Gutachter der Restbetrag einer Rassekatze ausmacht. Die Gegenseite konnte keine angeblichen Notfälle benennen und keinen Grund warum man mit einem Blutenden Mutter Tier das noch zwei Babys in sich trug 1,5 Std warten musste! Eine der harmlosesten Aussage der Gegenseite vor Gericht: das Tier hätte eine normale Blutung gehabt die keinerlei Grund gab für eine sofortige Behandlung. Erstaunlich diese Aussage vor allem das kein behandeltender Arzt sich unserer Situation angenommen hatte um sich ein Bild von der Situation gemacht hat und es sich nicht mal um den Behandelten Arzt handelte der an diesem Tag vor Ort war.
Egal, bis dahin sind viele böse niederschmetternde Briefe ins Land gegangen die einem jedesmal das Herz sprengte und Tränen zum Rollen brachte.

Wunden wurden jedesmal wieder neu aufgerissen was in deren Augen ein Tier Wert ist!? Danke an die Richterin die das nicht ganz hat durch gehen lassen und die Klinik zur Verantwortung aufgerufen hat... Es macht es nicht leichter aber Danke für unsere Fellkinder R. I. P. Kleine Wings... Ihr musstet nicht ganz umsonst umziehen, denn das wird Früchte tragen für andere und so eine Klinik demnächst überlegen so unmenschlich und verlogen zu sein und Notfälle besser zu beurteilen bzw in Augenschein zu nehmen! Unsere Tiere sind für uns unsere Kinder?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

<< Neues Textfeld >>

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Homepage von Anke Degener